Sauerteig-Ansatz

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Sauerteig-Ansatz

Sauerteig-Ansatz

Wenn man Brot oder Brötchen aus Roggenmehl backen möchte, ist Sauerteig unverzichtbar. Denn mit Hefekulturen lassen sich zwar Weizen- oder Dinkelmehle zur Brotreife entwickeln, Roggen lässt sich davon aber nicht beeindrucken. Bei der Verwendung von Roggenmehl kommt daher Sauerteig zum Einsatz. In vielen Backbüchern ist nachzulesen, dass die Herstellung von Sauerteig zu kompliziert sei. Daher wird oftmals die Verwendung von Trockensauerteig oder abgepacktem Sauerteig aus dem Kühlregal empfohlen.

Dabei ist die Herstellung eines eigenen Sauerteig-Ansatzes ganz einfach. Das einzige was Sie hierzu benötigen ist Roggenmehl, Wasser und Zeit. :-)

Die Herstellung des Sauerteiges erfolgt in 3 Phasen:

1. Phase
100g Roggenmehl (Type 997 oder selbst gemahlen) mit 100g Wasser (ca. 40 Grad) in einer Plastikschüssel verrühren und mit Plastikfolie oder einem Teller abgedeckt bei ca. 20 Grad Zimmertemperatur mindestens 24 Stunden (besser 48 Stunden) ruhen lassen.

2. Phase
Erneut 100g Roggenmehl (Type 997 oder selbst gemahlen) und 100g Wasser (ca. 40 Grad) dazugeben und verrühren. Der Teigansatz riecht bereits leicht säuerlich. Wie zuvor abdecken und nochmals 24 Stunden ruhen lassen.

3. Phase
Nochmals 200g Roggenmehl (Type 997 oder selbst gemahlen) und 200g Wasser (ca. 40 Grad) zugeben und verrühren. Erneut ca. 24 Stunden ruhen lassen.

Fertig! So einfach haben Sie einen Sauerteig zum Backen von Brot hergestellt. :-)

TIPP - Vermehrung von Sauerteig: Wenn Sie von dem fertigen Sauerteig 100g abnehmen, können Sie diesem 700g Roggenmehl und 700g Wasser zugeben, verrühren und erneut 12 bis 24 Stunden ruhen lassen. -FERTIG-
Da Sie vermutlich nicht jeden Tag ein Roggenbrot backen werden, können Sie den Sauerteig ca. 6 bis 8 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Diese Art der Teigvermehrung, mit ein und derselben Sauerteigkultur, sollte jedoch maximal 3 mal erfolgen. Danach empfiehlt es sich, den Sauerteig wieder erneut von vorne anzusetzen.